Sri Lanka Rundreise: Route, Tipps, Unterkünfte und Hidden Gems für 2 Wochen

Sri Lanka stand schon lange ganz oben auf meiner Reise Wunschliste! Und was soll ich sagen…. es hat mich vom ersten Moment an begeistert! Kaum ein anderes Land vereint auf so kleinem Raum so viele unterschiedliche Landschaften: traumhafte Strände, Dschungel soweit das Auge reicht, endlose Teeplantagen und viele Nationalparks. Die Vielseitigkeit ist gigantisch und so eignet sich das Land auch perfekt für eine Rundreise mit dem Auto. 

Für die 14-tägige Sri Lanka Rundreise wollten mein Freund und ich eine Mischung aus bekannten Sehenswürdigkeiten, echten Geheimtipps, Safari und Community-Based Tourismus (CBT) Projekten. Ich wollte Orte sehen, die auf jeder Bucket List stehen, aber auch die Menschen und Traditionen Sri Lankas wirklich kennenlernen.

Für alle, die mit der Planung ihrer eigenen Sri Lanka-Reise starten: Diese Route vereint das Beste des Landes – und ein paar echte Hidden Gems!

Transport und Vorbereitung

Bevor es losgeht, gibt es ein paar Dinge, die du wissen solltest, um deine Reise möglichst entspannt und stressfrei zu gestalten:

Beste Reisezeit für eine Sri Lanka Rundreise

Sri Lanka hat zwei verschiedene Monsunzeiten, wodurch das Wetter je nach Region variiert. November bis April gilt als die beste Reisezeit für den Süden und Westen, während der Norden und Osten zwischen Mai und September am trockensten sind. Wir waren im November unterwegs und hatten eine perfekte Mischung aus angenehmen Temperaturen, wenigen Touristen und nur kurzen Regenschauern. Ich kann dir nur empfehlen, öfter mal abseits der Hauptsaison zu reisen.

Transport

Da wir so viel wie möglich sehen wollten, haben wir uns für einen Mietwagen mit Fahrer für 14 Tage entschieden. Für 14 Tage zahlten wir etwa 750€ inklusive Auto, Benzin & Unterkunft für den Fahrer – absolut fair und super bequem! Was wir daran praktisch finden: du verlierst keine Zeit, weil du dich ständig um neuen Transport kümmern musst, du musst nicht ständig neue Preise verhandeln und du kannst auch mal Sachen im Auto lassen, wenn du nur 1-2 Tage in einer Unterkunft bist.

 Alternativen:

✔ Uber funktioniert in Sri Lanka gut, auch für längere Strecken
✔ Unterkünfte können oft private Fahrer organisieren, wenn du spontaner reisen möchtest.
✔ Zug & Busse sind günstig, aber brauchen Zeit – perfekt für Backpacker mit flexiblem Plan!

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Sigiriya

Von Colombo aus ging es los zu unserem ersten Stopp: Sigiriya. Auf dem Weg dahin haben wir einen kurzen Stopp in Dambulla eingelegt – ein Must-See! Nach einem kleinen Aufstieg erwartet dich ein spektakulärer Höhlentempel mit buddhistischen Wandmalereien & goldenen Buddah-Statuen, die teilweise über 2.000 Jahre alt sind.

Tipp: Probier auf dem Rückweg nach unten die frischen Mangos, die entlang des Weges verkauft werden – süßer geht’s nicht!

Unser Hauptgrund für den Besuch in Sigiriya war die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Sri Lankas, der Sigiriya Rock (auch Löwenfels genannt). Den 200 Meter hohen Felsen, mit einer Festung auf dem Gipfel, sieht man schon von weitem und er ragt majestätisch aus dem Dschungel heraus. Der Blick von hier oben ist großartig. Man teilt sich ihn allerdings auch mit vielen anderen Touristen.

Noch beeindruckender fand ich den View vom Pidurangala Rock. Was ich immer wieder feststelle: Häufig ist der Berg neben dem “bekannten” Berg doch viel schöner und einzigartiger, weil er eben nicht so überlaufen ist. Der Aufstieg auf den Pidurangala Rock ist etwas schweißtreibender und du musst teilweise auch etwas klettern. Gutes Schuhwerk lohnt sich also. Ebenfalls würde ich empfehlen, vorher das Wetter zu checken. Bei Regen könnte es etwas glitschig und gefährlich sein. 

Die Mühen lohnen sich und du wirst mit einem atemberaubenden Blick über Sri Lanka und den Löwenfels belohnt. Hier hätten wir uns wirklich mehrere Stunden einfach nur hinsetzen und schauen können. Die ein oder anderen Affen und Hunde laufen auch hier rum. Besonders zum Sonnenuntergang war die Atmosphäre magisch.

Achtung: Wir wurden in Sigiriya immer wieder gewarnt, abends im Dunkeln nicht mehr zu Fuß zur Unterkunft zu laufen, da wohl ein paar wilde Elefanten sich immer mal wieder ins Dorf verirren und Menschen angreifen. Am Anfang dachten wir, das wäre ein Scherz….. Nach der dritten Warnung sind wir dann doch auf’s Tuk Tuk umgestiegen.

  • Unterkunftstipp: Sigiriya Hibiscus Villa 
  • Empfohlener Aufenthalt: zwei Tage 
  • Must Do: Dambulla Felsentempel & Pidurangala Rock

Gal Oya Nationalpark

Mein absolutes Hidden Gem auf der Sri Lanka Rundreise! 

Während die meisten Reisenden von Sigiriya direkt nach Kandy fahren, entschieden wir uns für einen Umweg in den Osten – und wurden belohnt! Gal Oya ist ein echter Geheimtipp, den kaum jemand auf dem Schirm hat. Statt überfüllter Nationalparks erwartet dich hier eine unberührte Landschaft mit dichten Wäldern, riesigen Seen und einer beeindruckenden Tierwelt.

Eines meiner größten Highlights während der gesamten Sri Lanka Rundreise war definitiv die Bootsafari. Ich habe in Afrika und Asien schön öfters eine Jeepsafari gemacht, eine Safari vom Boot aus war uns beiden aber neu und wir waren wahnsinnig gespannt. Unser Guide erklärte uns noch vor dem Start, dass wir mit etwas Glück schwimmende Elefanten sehen können. Und was soll ich sagen – nach nur gefühlten zehn Minuten sahen wir den ersten Rüssel aus dem Wasser ragen. Ein Bild, das ich nie vergessen werde! Was ich ebenfalls nicht vergessen werde, ist das romantische Frühstück, das wir am Ende der ca. 4-stündigen Safari auf einer kleinen Insel serviert bekommen haben, mit Blick auf den Nationalpark. 

An der Stelle kann ich von Herzen die Gal Oya Lodge empfehlen. Diese Unterkunft verbindet Luxus, Nachhaltigkeit und Community-Based Tourismus auf eine ganz beeindruckende Art und Weise. Du schläfst hier mitten im Dschungel in wunderschön designten Lodges. Das Praktische: Du kannst über die Unterkunft direkt alle Aktivitäten im Nationalpark buchen (unter anderem auch die Bootsafari). 

Ein weiteres Highlight für mich, war das Treffen mit dem Chef der Veddahs, einem der wenigen indigenen Völker in Sri Lanka. Er führte uns durch die umliegende Landschaft, zeigte uns wie das Jagen funktioniert und ließ uns seinen Traditionen teilhaben. Das war für mich eine Begegnung, an die ich lange zurückdenken werde.

  • Unterkunftstipp: Gal Oya Lodge
  • Empfohlener Aufenthalt: zwei Tage (wir waren leider nur ein Tag hier – da man aber so viele Aktivitäten rund um den Nationalpark machen kann, rate ich dir zu zwei Tagen)
  • Must Do: Bootsafari, Veddah Village Walk

Narampanawa

Von Gal Oya aus machten wir uns auf den Weg Richtung Kandy, legten aber noch einen Stopp in Narampanawa ein – ein Ort, den ich bewusst ausgewählt hatte, um das echte Dorfleben Sri Lankas kennenzulernen.

Unsere Unterkunft, The Pepper Cottage, ist ein Vorzeigeprojekt für Community-Based Tourismus. Hier werden die Dorfbewohner aktiv in den Tourismus eingebunden – sei es als Köche, Guides oder Servicekräfte. Lucian, der Host der Unterkunft, kümmert sich mit einer so großen Leidenschaft um alles, was mich wirklich tief bewegt hat. Er zeigte uns Bilder und erzählte uns Geschichten von der Entwicklung dieses Ortes und führte uns herum.

Wir machten eine kleine Wanderung durch die umliegenden Teeplantagen, das Dorf und probierten Gewürze und Obst frisch vom Baum. Weit und breit Ruhe und keine anderen Touristen….. zwischendurch echt mal entspannt!

Tipp: Du kannst über Lucian auch eine Ayurveda-Massage buchen. Die Therapeuten kommen aus dem Dorf direkt in die Unterkunft und massieren dich für einen echt fairen Preis.

  • Unterkunftstipp: The Pepper Cottage
  • Empfohlener Aufenthalt: zwei Tage (auch hier waren wir nur ein Tag – wer die Natur und das Wandern liebt, kann von hier aus aber noch tolle Tagesausflüge in die Knuckles unternehmen. Achtung: Zur Regenzeit tummeln sich dort viele Blutegel herum.

Kandy

Kandy ist vielleicht nicht die schönste Stadt, dennoch lohnt sich ein Besuch und das nicht nur, weil die Stadt Ausgangspunkt für die berühmte Zugfahrt nach Ella ist. In Kandy befindet sich der sogenannte Zahntempel, wo angeblich ein Zahn von Buddah aufbewahrt wird. Einmal am Tag findet hier eine Zeremonie statt, wo die Tür zum Aufbewahrungsort des Zahns geöffnet wird und Menschen von überall aus dem Land herkommen, um Opfergaben darzulegen. Die Zeremonie dauert mehrere Stunden und wird durch Gesänge, Musik und Tänze begleitet. Etwas gewöhnungsbedürftig und überwältigend für uns, aber definitiv ein Must-See, wenn man da ist. Die gesamte Anlage ist riesig, also plane dir hierfür genügend Zeit ein. 

Wenn noch Zeit ist, kann ich dir empfehlen, einmal über den Markt in Kandy zu schlendern. Generell liebe ich es, Märkte auf meinen Reisen zu besuchen, weil man hier so richtig authentisch in den Alltag der Einheimischen eintaucht. Wir haben uns hier auch sehr wohl gefühlt: Kein Touristenschnickschnack, kein aufdringliches Bedrängen. 

Die legendäre Zugfahrt von Kandy nach Ella gehört zu den schönsten Zugstrecken der Welt. Die Strecke führt  vorbei an Teeplantagen und Wasserfällen – ein absolutes Highlight! Du kannst jederzeit aus den offenen Türen das Panorama genießen oder Fotos machen. Dafür musst du nur manchmal kurz anstehen.

  • Empfohlener Aufenthalt: ein Tag ->reicht vollkommen aus, um den Tempel und die Stadt anzugucken
  • Must Do: Marktbesuch und Zahntempel (hier vorher gucken, wann die Zeremonien stattfinden)

Ella

Ella ist ein kleines charmantes Bergdorf, das für seine Teeplantagen, hippen Cafés und Restaurants und die Nine-Arches Bridge bekannt ist. Der Ort zählt definitiv zu den beliebtesten Reisezielen in Sri Lanka – und das völlig zu Recht. Die entspannte Atmosphäre, das angenehm kühle Klima und die grüne Umgebung machen den Ort perfekt für ein paar Tage Natur, Kultur und Genuss.

Die ikonische Nine Arches Bridge ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Sri Lankas. Diese beeindruckende Steinbrücke aus der Kolonialzeit liegt mitten im Dschungel und ist ein beliebter Fotospot. Mehrmals am Tag fährt der Zug über die Brücke. Tipp: Gehe entweder sehr früh morgens oder am Nachmittag, wenn weniger los ist. In der Nebensaison hatten wir Glück und waren mit nur wenigen Einheimischen dort. 

Wo wir wieder beim Thema “Berge neben den Bergen” sind: Viele kennen den Little Adam’s Peak, aber ich kann dir sagen: Der Ella Rock ist VIEL besser! Die Wanderung dauert etwa 2,5 Stunden (hin und zurück) und ist etwas anspruchsvoller, aber der Ausblick von oben ist einfach spektakulär.

Ein absoluter Geheimtipp von unserem Fahrer war der Mahamevnawa Buddhist Tempel in Ella. Die Atmosphäre hier ist magisch: Du hast sogar die Möglichkeit zusammen mit einem Mönch zu meditieren. Oder du läufst einfach etwas über die Anlage, lauschst den Gesängen und bewunderst die beeindruckende Architektur des Tempels. Wir sind erst zum Sonnenuntergang angekommen und die Anlage war im Dunkeln nochmal besonders mystisch. 

Mein ganz persönliches Hidden Gem in Ella ist allerdings ein anderes. Wer sich für die Herstellung von Tee interessiert, kommt hier zu 100% auf seine Kosten. Sri Lanka ist bekannt für seinen Ceylon Tee, aber nicht alle Teeplantagen arbeiten nachhaltig. Das AMBA Estate ist anders: Hier wird nachhaltiger Tee angebaut, die Gemeinschaft wird aktiv in den Anbau und die Produktion einbezogen und es gibt faire Löhne. Tipp: Eine Führung & Tee-Verkostung hier ist absolut empfehlenswert – du erfährst nicht nur alles über den Teeanbau, sondern unterstützt gleichzeitig ein tolles Community-Based Projekt! Wir haben erst im Nachhinein erfahren, dass man hier auch hätte übernachten können.

  • Unterkunftstipp: Ella Hide View ->spektakuläre Aussicht über das Tal und den Dschungel. Das sah aus wie auf einer Postkarte!
  • Empfohlener Aufenthalt: 2-3 Tage 
  • Must Do: Mahamevnawa Tempel, Ella Rock & AMBA Tea Estate 
  • Restaurantempfehlung: 360 Ella ->Hier haben wir das beste Kottu auf unserer Reise gegessen – ein typisch sri-lankisches Gericht aus geschnittenem Roti, Gemüse, Eiern und Gewürzen. Unbedingt probieren!

Yala Nationalpark

Auf dem Weg zum Yala Nationalpark haben wir noch kurz Halt gemacht: Buduruwagala Raja Maha Viharaya. Die Felswand mit ihren beeindruckenden, in Stein gemeißelten Buddha Statuen ist über 1.000 Jahre alt und strahlt eine unglaubliche Ruhe aus. Unbedingt vorbeikommen, wenn du in der Gegend bist. 

Der Yala Nationalpark ist der größte und älteste Nationalpark Sri Lankas, mit der größten Dichte an Leoparden. Und genau deswegen sind wir auch hier hingekommen. Wir hatten die Mission Leoparden zu sehen. Wir waren also voller Erwartungen – doch am Ende waren wir zwiegespalten:

Ja, die Landschaft ist wunderschön, aber…

  • Wir haben an zwei Tagen keine Leoparden gesehen.
  • Der Park ist riesig, sodass Tiere oft weit entfernt sind. Wenn du unbedingt Elefanten sehen willst, hast du in jedem anderen Park eine deutlich höhere Trefferquote. 
  • Es gibt viele Safaris mit zu vielen Jeeps, was das Erlebnis weniger besonders macht und auch für die Tiere nicht schön ist. 
  • Die Safari an sich ist im Gegensatz zu den anderen Parks auch viel zu überteuert.

Trotzdem war es eine schöne Erfahrung, denn wir haben viele Pfauen, Büffel und Krokodile gesehen.

  • Unterkunftstipp: Mahoora Tented Safari Camp ->Eine Glamping-Erfahrung mitten im Nationalpark, umgeben von Affen und exotischen Geräuschen
  • Empfohlener Aufenthalt: ein Tag

Mirissa

Nach den vielen Abenteuern war es Zeit für etwas Entspannung am Strand! Mirissa ist einer der schönsten Küstenorte in Sri Lanka – mit feinem Sand, türkisem Wasser und einem ganz entspannten Vibe. 

Auf dem Weg dahin, haben wir einen unerwartet langen Stopp am Silent Beach eingelegt – und was soll ich sagen? Der Name ist hier Programm: Kaum Touristen, keine lauten Bars oder Resorts – nur das sanfte Rauschen der Wellen, goldener Sand und türkisblaues Wasser. Ein echtes verstecktes Juwel! Wir hatten eigentlich geplant, nur kurz die Füße ins Wasser zu halten, aber dieser Ort hat uns so in seinen Bann gezogen, dass wir am Ende mehrere Stunden geblieben sind. Es war einfach zu schön, um wieder zu gehen. Tipp: Lauft den Strand bis ganz ans Ende! Dort gibt es eine kleine, wunderschöne Bar/Restaurant mit atemberaubendem Blick aufs Meer – der perfekte Spot für einen frischen Kokosnuss-Drink oder einen entspannten Lunch.

In Mirissa selbst kannst du dir gut die Hauptsehenswürdigkeiten, den Parrot Rock und den Coconut Tree Hill, angucken. Letzteres ist eines der beliebtesten Fotospots in ganz Sri Lanka.

Das größte Highlight für mich in Mirissa? Schnorcheln mit Riesenschildkröten! Schon lange stand das auf meiner Bucket List – und hier in Mirissa wurde mein Traum wahr. Ich habe einen kleinen lokalen Schnorchelanbieter (Green Turtle Snorkeling Center) gefunden, den ich nur wärmstens empfehlen kann. Der Guide ist mit uns früh morgens raus aufs Meer, so dass wir zwei Stunden ganz allein mit vier Riesenschildkröten schwimmen konnten. Ich kam aus dem Strahlen gar nicht mehr raus. Danach wurden wir sogar noch auf einen Tee eingeladen.

  • Unterkunftstipp: Mamma Mia Mirissa ->Eine schöne Unterkunft mit Meerblick, etwas abseits vom Hauptstrand mit Blick auf den Fischerhafen
  • Empfohlener Aufenthalt: Zwei Tage
  • Must Do: Silent Beach & Schnorcheltrip (Green Turtle Snorkeling Center)

Bentota

Bevor es zurück nach Colombo ging, haben wir noch einen letzten Zwischenstopp in Bentota eingelegt. Bentota ist bekannt für seine endlosen, goldenen Sandstrände und eine entspannte Atmosphäre – perfekt, um die Rundreise entspannt ausklingen zu lassen.

  • Empfohlener Aufenthalt: ein Tag

Kulinarische Highlights während unserer Sri Lanka Rundreise

Frisches Obst überall: Egal ob saftige Mangos, Bananen, Papayas oder Ananas – die Früchte schmecken hier intensiver als irgendwo anders.

Currys & Roti: Sri Lanka hat eine ganz eigene Art von Curry, die sich stark von der indischen Variante unterscheidet. Überall gibt es kleine Restaurants oder Homestays, wo du frische Currys probieren kannst – jede Region hat ihre eigene Zubereitungsweise! Roti (eine Art Fladenbrot) gibt es in verschiedenen Variationen, herzhaft oder süß

Kottu:  Unser absolutes Lieblingsgericht! Kottu ist ein Gericht aus gehacktem Roti, das mit Gemüse, Ei und Gewürzen zubereitet wird – ein absolutes Muss! 

Lassi & frische Säfte: Kein Sri Lanka-Trip ohne mindestens 10 frische Mango- oder Bananen-Lassis! Die cremigen Drinks aus Joghurt und frischen Früchten sind die perfekte Erfrischung nach einem heißen Tag.

Ceylon Tee und Zimt: Daran geht kein Weg vorbei. Du kannst den Ceylon Tee auch eigentlich so gut wie in jedem Restaurant trinken. Oder du gehst zu einem Tee-Tasting.

Faires Reisen: Kochkurs mit Einheimischen für authentische Erlebnisse

Wichtige Tipps & Learnings für deine Sri Lanka Rundreise:

Bereite dich auf viele tierische Begegnungen vor! Sri Lanka ist Dschungel pur! Das bedeutet: Affen, Hunde und Elefanten überall, Geckos an der Wand, und ja – auch Insekten im Zimmer. Wer Angst vor Krabbeltieren hat, sollte unbedingt Insektenschutz mitnehmen & nach Unterkünften mit Moskitonetz suchen.

Fahr außerhalb der Hauptsaison! Ich kann es nicht oft genug sagen: Reise außerhalb der Hauptsaison! Wir waren im November unterwegs, kurz nach der Regenzeit. Es war nie zu heiß, die Regenschauer dauerten selten länger als eine Stunde und wir konnten alle Sehenswürdigkeiten ohne Touristenmassen genießen. In der Hauptsaison hingegen sind Orte wie Sigiriya Rock, die Nine Arches Bridge oder der Yala Nationalpark völlig überfüllt.

Achte auf echte Bewertungen! Sri Lankas Tourismussektor wächst rasant und leider gehen damit auch viele Fake-Bewertungen bei Unterkünften einher, um die Destination weiter zu pushen. Wir haben öfters erlebt, dass Bewertungen wirklich gefälscht werden oder aber der Reisende sehr aufdringlich nach 5-Sterne Bewertungen gebeten wird. Mein Tipp: Gucke auf eine hohe Anzahl an Bewertungen und checke reale Fotos von anderen Reisenden ab, um dich über die Unterkunft zu informieren.

Meide den Yala Nationalpark, wenn du viele Tiere sehen willst! Wir hatten uns auf Yala gefreut, weil hier die höchste Leoparden Dichte ist. Doch nach zwei Safaris hatten wir nicht einen einzigen gesehen. Die Landschaft ist zwar wunderschön, aber andere Parks wie Udawalawe oder Gal Oya bieten eine viel bessere Chance auf Tierbeobachtungen mit weniger Tourismus Druck.

Fazit: Sri Lanka ist das perfekte Land für eine Rundreise!

Sri Lanka ist ein Land voller Kontraste, Farben und unvergesslicher Begegnungen. Ich habe selten ein Reiseziel erlebt, das mich durch seine Vielfalt so sehr begeistert hat  – von der herzlichen Gastfreundschaft der Menschen bis hin zur beeindruckenden Vielfalt an Natur & Kultur.

Wenn du Sri Lanka authentisch erleben willst, setze auf eine Mischung aus bekannten Highlights, versteckten Juwelen und Community-Based Tourismus-Projekten. Ich verspreche dir: Es wird eine Reise, die du nie vergisst. Falls du mehr zum Thema Community-Based Tourismus erfahren möchtest, kann ich dir den folgenden Artikel ans Herzen legen.


👉 Hast du Fragen zur Sri Lanka Rundreise oder möchtest du deine eigenen Erfahrungen teilen? Schreib es in die Kommentare!

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